Simone Niggli und Matthias Merz siegten erneut. In Rüschegg verwiesen
sie die Konkurrenz über die Mitteldistanz auf die Ehrenplätze und holten
so jeweils den dritten nationalen Meistetitel innert kurzer Zeit. Vor
zwei Wochen gewannen sie bereits über die Sprint- und Langdistanz. Das
Triple für Niggli und Merz ist perfekt.
Diesen Samstag läuft die OL-Elite im Eygrund bei Rüschegg (BE) um die
letzten Schweizer Meistertitel des Jahres. Simone Niggli könnte dabei
schon ihren 25. Sieg bei nationalen Titelkämpfen feiern, nachdem sie vor
zwei Wochen schon im Sprint und über die Langdistanz gewann. Das
gleiche gelang im Bündnerland Matthias Merz. Er ist...
Sieben Medaillen, davon dreimal eine Goldene:
Die Schweiz ist die erfolgreichste Nation der Weltmeisterschaften in Norwegen.
Im Magazine ziehen Trainer und Athleten Bilanz. Hintergründe zu Simone Nigglis
grossem Auftritt, Shootingstar Fabian Hertner schildert im Interview die
Minuten vor seinem Unfall im Langdistanzfinal. Im Porträt: der neue
Sprintweltmeister Matthias Müller und die ausländischen Weltmeister. Ausserdem:
Acht Seiten...
Die sieben WM-Medaillengewinne sind auch in Bern und Magglingen zur Kenntnis genommen worden: Sowohl Bundespräsidentin Doris Leuthard wie auch BASPO-Direktor Matthias Remund haben Swiss Orienteering zuhanden des Teams ein Gratulationsschreiben zugestellt.
Im letzten Jahr war es Gold, diesmal Silber: An den Langdistanz-Weltmeisterschaften der Bergläufer in Colorado Springs (USA) belegte Marc Lauenstein den zweiten Platz, 2:51 Minuten hinter Sieger Glenn Randall (USA).
Am zweiten Tag des Schweizer OL-Meisterschafts-Wochenendes
in Salouf doppelten die Sprint-Sieger vom Vortag nach: Simone Niggli errang
über die Langdistanz ihren 24. Meistertitel mit fast 12 Minuten Vorsprung auf
Ines Brodmann, Matthias Merz siegte diesmal mit 2:38 Differenz auf Andreas
Kyburz und holte damit sein drittes Langdistanz-Gold nach 2007 und 2008.
Matthias Müller, Weltmeister im Sprint-Orientierungslauf,
muss weiterhin auf seinen ersten Schweizer Meistertitel warten: Im
anspruchsvollen Waldgebiet bei Salouf oberhalb Savognin wurde Müller an den
Schweizer Sprint-Meisterschaften wegen einem falschen Posten nicht klassiert.
So errang Matthias Merz seinen zweiten Sprinttitel nach 2007. Bei den Frauen
ging der Sieg erwartungsgemäss an Simone Niggli.
In Abwesenheit der verletzten Daniel Hubmann und Fabian
Hertner kommt es am Schweizer Meisterschafts-Wochenende in Salouf zum Titelduell
zwischen Matthias Müller und Matthias Merz. Bei den Frauen geht es für Simone
Niggli um ihre Elite-Meistertitel Nummer 23 und 24. Die beiden Rennen zählen kombiniert
zur Elite-Jahreswertung [ECHT BIO.]-OL-Grand Prix.
Sowohl Daniel Hubmann als auch Fabian Hertner müssen nach den
Weltmeisterschaften in Norwegen eine mehrwöchige Pause einlegen.
Hertners Schienbeinknochen wurde bei seinem Sturz im Langdistanz-Final
beschädigt. Ein kleines Loch im Knochen verbietet ihm jegliche Belastung
in den nächsten vier Wochen. Hubmann konnte zwar alle Rennen der WM
absolvieren, jedoch nur dank...
Der Franzose Thierry Georgiou war auch am zweiten Wettkampftag der
Stärkste. Er siegte über die Langdistanz, vor Carl Waaler Kaas, der
letzte Woche an den WM Gold über die Mitteldistanz gewann. Die Schweizer
kamen diesmal nicht aufs Podest. Baptiste Rollier war mit Rang 6 der
beste Schweizer.
Die Schweizer Delegation an den CISM in Norwegen kann bereits den ersten Erfolg verbuchen. Andreas Kyburz wurde über die Mitteldistanz Dritter. Er liess dabei einige Läufer hinter sich, die wenige Tage zuvor an den WM geglänzt hatten. So etwa Carl Waaler Kaas (Nor), François Gonon (Fr) oder Olli Markus Taivainen...
Mit Transparenten und Kuhglocken haben über hundert Fans, Vereins- und Verbandsvertreter die erfolgreiche WM-Delegation im Flughafen Zürich-Kloten empfangen. Bei einem kleinen Apéro wurde auf die sieben Medaillen angestossen.
Video-Clip Ankunft (index.php?option=com_content&task=view&id=1150&Itemid=119)
Das Schweizer Team hat seine siebte Medaille an diesen WM gewonnen. In
der Staffel liefen die Männer zu Bronze. Das Rennen war äusserst
spannend. Lange liefen sieben Nationen praktisch zusammen, erst die
Schlussläufer entschieden den Kampf um die Medaillen. Gold ging an
Russland, das von einem groben Patzer Thierry Georgious...
Und wieder hat es nicht ganz gereicht. Auch an den WM in Norwegen belegt
die Frauenstaffel "nur" Rang 4. Die Nordländerinnen wurden ihrer
Favoritenrolle gerecht und machten die Medaillen unter sich aus. Kurz
vor Schluss setzte sich die Finnin Minna Kauppi von Marianne Andersen
(Nor) ab und sicherte ihrem Team somit...
Der Kongress des Internationalen Orientierungslauf-Verbandes
IOF in Trondheim (NOR) hat dem Vorstand den Auftrag gegeben, ein Konzept zur
Einführung eines WM-Massenstartrennens bis spätestens 2014 auszuarbeiten. Der
Schweizer Verbandspräsident Marcel Schiess wurde für zwei weitere Jahre als
IOF-Vize bestätigt.
Die Frauen werden die morgige Staffel mit Caroline Cejka als Startläuferin in Angriff nehmen. Sie übergibt an Vroni König-Salmi und Simone Niggli läuft dann die Schlussstrecke. Bei den Männern wird Daniel Hubmann eröffnen, sofern es sein Fuss zulässt. Der definitive Entscheid folgt hier erst am Sonntagmorgen. Marc Lauenstein hält sich...
Daniel Hubmann brauchte heute seine letzten Kräfte, um sich die Bronzemedaille zu sichern. Vom letzten Posten ins Ziel, musste er voll durchziehen, um sich dann zeitgleich mit Thierry Georgiou zu klassieren. Matthias Müller war wiederum zeitgleich mit Valentin Novikov und gewinnt mit Rang 6 ein Diplom. Matthias Merz wurde 14.
Video-Clip...
Drittes Rennen, dritte Medaille für Simone Niggli. Über die
Mitteldistanz war nur die Finnin Minna Kauppi schneller. Obschon nur 20
Sekunden zu Gold fehlten, ist die Bernerin sehr glücklich über Silber.
Vroni König-Salmi schaffte es erneut in die Top 10. Angela Wild lief
auf Rang 21.
Video-Clip Schweizerinnen (index.php?option=com_content&task=view&id=1140&Itemid=119)
Eine Stunde vor der Medaillenübergabe der Langdistanz organisierte
der Golden Club unweit der grossen Bühne einen Apéro mit dem Schweizer
Kader. Beim lockeren Anlass konnten sich Donatoren und Fans mit den
Sportlern austauschen.
Nach dem Triumph der Einheimischen über die Langdistanz wird auch über
die mittlere Strecke das norwegische Team dasjenige sein, das es zu
schlagen gilt. Den Schweizern wird eher die Rolle des Spielverderbers zu
Teil.